1. Geltungsbereich
(1) Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Verhältnis zwischen dem Kunden und der PSY-FIT GbR, Hans-Sachs-Str. 7, 60487 Frankfurt (nachfolgend auch: PSY-FIT) ausschließlich.
(2) Der Kunde ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Leistungen nicht seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
(3) Alle zwischen Ihnen und uns im Zusammenhang mit dem jeweiligen Vertrag getroffenen Vereinbarungen ergeben sich insbesondere aus diesen Verkaufsbedingungen, unserer schriftlichen Auftragsbestätigung und unserer Annahmeerklärung.
(4) Maßgebend ist die jeweils bei Abschluss des Vertrags gültige Fassung der AGB.
(5) Abweichende Bedingungen des Kunden akzeptieren wir nicht. Dies gilt auch, wenn wir der Einbeziehung nicht ausdrücklich widersprechen.
2. Vertragsschluss
(1) Ein Vertrag kommt zustande durch Ausfüllen eines Anmeldeformulars durch den Kunden (Angebot) und darauffolgende Anmeldebestätigung in Textform gemäß § 126 b BGB durch PSY-FIT (Annahme). Die Annahmeerklärung durch PSY-FIT erfolgt regelmäßig binnen fünf Werktagen.
(2) Ein Vertrag kommt auch zustande durch Ausfüllen des auf der Internetseite von PSY-FIT vorhandenen Online-Anmeldeformulars und dessen Abschicken (Angebot) und Anmeldebestätigung in Textform § 126 b BGB durch PSY-FIT (Annahme). Vor Abschicken der Online-Anmeldung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Das Angebot wird an PSY-FIT übermittelt durch Klick auf den Button „jetzt anmelden“. Die Eingangsbestätigung erfolgt unverzüglich, soweit im ordnungsgemäßen Geschäftsgang tunlich. Durch diese Bestätigung wird lediglich der Zugang der Erklärung des Kunden bestätigt, aber noch kein verbindlicher Vertrag geschlossen, sofern die Bestätigungs-E-Mail nicht ausdrücklich die Vertragsannahme enthält.
(3) Der Vertragsschluss erfolgt in deutscher Sprache.
3. Vertragsgegenstand
(1) Wir bieten unseren Kunden die Teilnahme an Seminaren und Bildungsurlauben an. Die jeweilige Leistungsbeschreibung des Seminars und Bildungsurlaubs ergibt sich aus den auf der Homepage von PSY-FIT veröffentlichten Angeboten oder aus den Flyern von PSY-FIT.
(2) Über die Erbringung der vom Kunden gebuchten Dienstleistungen hinaus schuldet PSY-FIT dem Kunden keinen bestimmten Erfolg. Die Buchung der Dienstleistungen erfolgt zumeist unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln, ist darauf aber nicht beschränkt. PSY-FIT erbringt für den Kunden Dienstleistungen und keine Werkleistungen. Soweit nicht ausdrücklich abweichend vereinbart, schuldet PSY-FIT nicht die Erbringung eines Werks. Es kommt ein Dienstvertrag zwischen Kunde und PSY-FIT zustande. Es werden auch keine qualifizierten Dienste i.S.d. BGB angeboten, die üblicherweise nur aufgrund besonderes, d.h. aufgrund persönlichen Vertrauens übertragen werden. Es steht also keine qualifizierte, Erfolg versprechende Vermittlung von Fachwissen im Vordergrund.
(3) Nach der Anmeldung für einen Bildungsurlaub erhalten die Teilnehmenden mit der Anmeldebestätigung den Nachweis der Anerkennung des Seminars als Bildungsurlaub und das Programm der Veranstaltung zur Vorlage beim Arbeitgeber.
(4) Im Rahmen der Durchführung von Veranstaltungen bietet die PSY-FIT entsprechendes Kursmaterial an. Zu diesem Zweck benötigt die PSY-FIT, den Namen und die E-Mail des Kunden.
(5) Für die Durchführung des Vertrags und zur Ausstellung der Teilnahmebescheinigung sind ferner folgende personenbezogene Daten erforderlich: Name, Anschrift, E-Mail und Telefonnummer.
(6) Teilnahmevoraussetzung ist eine gute körperliche und psychische Verfassung. Mit der Anmeldung bestätigt der Kunde, dass er physisch und psychisch gesund ist und keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen, die einer Teilnahme an den Sport- und Entspannungseinheiten (z. B. Yoga, Pilates, Rückenfit, Tai Chi, Qigong, Meditation, intensive Selbstreflexion) entgegenstehen.
(7) Das Angebot von PSY-FIT dient rein der Prävention und Gesundheitsförderung. Es handelt sich ausdrücklich nicht um eine medizinische Behandlung oder Psychotherapie. Die Teilnahme ersetzt keine notwendige ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
(8) Liegen psychische Diagnosen vor oder befindet sich der Kunde in psychotherapeutischer Behandlung, ist vor der Anmeldung zwingend eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt oder Psychologen erforderlich. Bestehende körperliche oder psychische Einschränkungen sowie eine Schwangerschaft sind der PSY-FIT GbR bzw. den Referenten spätestens zu Beginn der Veranstaltung mitzuteilen.
4. Teilnahmegebühren/Preise
(1) Für die jeweils gebuchte Dienstleistung zahlt der Kunde eine Vergütung, die als Teilnahmegebühr bezeichnet wird. Bei den auf der Homepage von PSY-FIT oder separat in Flyern angegebenen Teilnahmegebühren handelt es sich um Endpreise. Zusätzliche Kosten für Veranstaltungsunterlagen fallen nicht an.
(2) Die Preise enthalten keine Kosten für etwaige Übernachtung und Verpflegung von Kunden, es sei denn dies ist in der Veranstaltungsbeschreibung ausdrücklich vermerkt. Sämtliche Rechtsbeziehungen kommen zwischen Hotelanbieter oder Hotelbetreiber und dem Kunden zustande.
(3) Die Höhe der Teilnahmegebühren sind dem Kursprogramm bzw. den jeweiligen Ankündigungen der einzelnen Veranstaltungen zu entnehmen.
(4) Die Gebühren für Seminare und Bildungsurlaube sind nach Zustandekommen des Vertrages sofort fällig, es sei denn, es wird individuell etwas anderes schriftlich vereinbart.
(5) Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Banküberweisung auf das Konto von PSY-FIT.
(6) Ist eine Zahlung fällig und befindet sich der Kunde in Verzug, ist PSY-FIT nach Mahnung berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
5. Durchführung
(1) Die PSY-FIT behält sich das Recht vor, die Anmeldebestätigung einseitig zu widerrufen und die Veranstaltung abzusagen oder zu verlegen.
(2) Die Durchführung einer Veranstaltung ist an eine notwendige Mindestteilnehmerzahl gebunden.
(3) PSY-FIT hat ein Leistungsbestimmungsrecht. Es besteht kein Anspruch darauf, dass eine Veranstaltung durch einen bestimmten Referenten durchgeführt wird.
6. Rücktritt und Kündigung
(1) Der Kunde ist berechtigt, von dem Vertrag mit PSY-FIT zurückzutreten. Der Rücktritt muss in Textform PSY-FIT zugehen.
(2) Geht die Rücktrittserklärung 8 Wochen vor Beginn der Veranstaltung ein, erhält der Kunde seine Teilnahmegebühr zurück.
(3) Bei späteren Rücktritten entstehen Stornierungskosten: bis 6 Wochen vorher 20%, bis 3 Wochen vorher 50%, weniger als 3 Wochen vor Veranstaltungsbeginn die volle Teilnahmegebühr.
(4) Dem Kunden bleibt der Nachweis eines geringeren Schadens vorbehalten.
(5) Die Rücktrittskosten entfallen, wenn ein Ersatzteilnehmer gestellt wird.
(6) Besonderes Rücktrittsrecht bei Ablehnung durch den Arbeitgeber: Da die Teilnahme an Bildungsurlauben an die Genehmigung durch den Arbeitgeber gebunden ist, wird davon ausgegangen, dass der Kunde den Antrag beim Arbeitgeber unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 5 Werktagen nach Erhalt der Buchungsbestätigung und der Unterlagen durch PSY-FIT, stellt. Sollte der Arbeitgeber dem Antrag auf Bildungsurlaub nachweislich nicht stattgeben, räumt PSY-FIT dem Kunden ein kostenloses Rücktrittsrecht unter folgenden Bedingungen ein:
– Der Rücktritt erfolgt schriftlich innerhalb von 4 Wochen nach der Antragstellung beim Arbeitgeber.
– Der Kunde legt PSY-FIT eine schriftliche Ablehnung des Arbeitgebers vor.
Erfolgt die Ablehnung durch den Arbeitgeber erst nach Ablauf dieser 4-Wochen-Frist oder wird der Nachweis nicht fristgerecht erbracht, gelten die regulären Stornierungsbedingungen gemäß Absatz (3).
(7) Wichtiger Hinweis zur Absicherung (Seminarversicherung): Diese Rücktrittsbedingungen sind verbindlich und gelten ausdrücklich auch im Krankheitsfall oder bei Abbruch der Veranstaltung. Da PSY-FIT in diesen Fällen keine Kulanz über die oben genannten Fristen hinaus gewähren kann, empfiehlt PSY-FIT dringend den Abschluss einer speziellen Seminar-Rücktrittsversicherung.
7. Haftung
(1) PSY-FIT haftet auf Schadensersatz – gleich aus welchem Rechtsgrund – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet PSY-FIT nur:
a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
b) für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht; in diesem Fall ist die Haftung
jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens begrenzt.
(3) Eigenverantwortung bei Sport und Meditation: Die Teilnahme an den Sport-, Bewegungs- und Meditationssitzungen sowie an Selbstreflexionsprozessen erfolgt in voller Eigenverantwortung der Teilnehmenden. Die Referenten leiten die Übungen fachlich korrekt an; die Verantwortung für die Intensität und die korrekte Ausführung (körperlich wie mental) innerhalb der eigenen Schmerz- und Belastungsgrenzen liegt beim Kunden. Für Verletzungen oder psychische Belastungsreaktionen, die durch Missachtung von Anweisungen der Referenten oder durch Selbstüberschätzung des Kunden entstehen, übernimmt PSY-FIT keine Haftung, sofern kein Verschulden seitens PSY-FIT vorliegt.
8. Urheberrecht
Die Konzepte und Inhalte der Veranstaltungen sind urheberrechtlich geschützt. Das Kopieren und Weiterleiten von Unterlagen an Dritte ist nicht zulässig.
9. Datenschutz
PSY-FIT verweist in Hinblick auf den Umgang mit Daten auf die Datenschutzhinweise und Datenschutzerklärung auf der Homepage von PSY-FIT.
10. Widerrufsbelehrung für Verbraucher
(Inhalt gemäß gesetzlichen Vorgaben beibehalten)
11. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Streitbeilegung: Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir weder bereit noch verpflichtet.